facebook

Stadtgeflüster Münster

EHEMANNZIPATION

Arndt führt ein Männergespräch mit Arne Hoffmann

„Sind Frauen bessere Menschen?“ – so heißt Arne Hoffmanns wohl bekanntestes Buch. Viele würden diese Frage umstandslos mit Ja beantworten. Ist es etwa nicht gesichertes Wissen, dass Männer destruktive Kriegstreiber, Umweltzerstörer, Finanzkrisen-Verursacher und Frauenquäler sind? Nicht umsonst ist doch die Frauenquote im Knast so niedrig, oder? Hoffmann machte sich mit wissenschaftlicher Akribie daran, alle Gut-böse-Klischees zu entlarven, die sich im Laufe der letzten 200 Jahre verfestigt haben. Mittlerweile gilt sein 2001 erschienenes Werk als „Bibel der Männerrechtler“. Insgesamt kommt der Autor auf rund 50 Bände, die meisten über Liebeslust und Geschlechterfrust. Warum ist der Mann dann nicht bekannter? Ich wollte der Sache nachgehen, habe ihn angerufen – und am anderen Ende der Leitung einen gelassenen Menschen angetroffen, der die Kraft der Argumente liebt.

Herr Hoffmann, was ist das eigentlich – ein „besserer“ Mensch?
Das mit den „besseren Menschen“ habe ich als Buchtitel gewählt, weil es auf den Punkt bringt, was ich beschreibe: das Klischee von Frauen als den sozialeren, friedfertigeren Geschöpfen. Alice Schwarzer hat zum Beispiel ein Buch geschrieben: „Krieg – Was Männerwahn anrichtet und wie Frauen Widerstand leisten“. Klare Aufteilung der Geschlechter nach böse und gut. Als ob Männer nichts anderes im Kopf hätten, als aufeinander zu schießen, während Frauen reine Friedensengel wären! Wenn ein Mensch in eine Machtposition gelangt, lässt er sich rascher auf kriegerische Aktionen ein – auch als Frau. Margaret Thatcher und der Falkland-Krieg sind das bekannteste Beispiel. Aber nur eines von vielen.

Wissen Sie noch, wie Sie auf das Thema Männerrechte gekommen sind?
Durch eine Recherche für ein Buch zum Thema Geschlechtermythen beziehungsweise -Irrtümer. Dabei fiel mir auf, dass der Feminismus mit den Mythen über Frauen bereits ganz gut aufgeräumt hatte. Beispielsweise, dass keine Frau vergewaltigt werden kann, die das nicht will – was manche noch bis in die 50er Jahre geglaubt hatten! Kein Mensch denkt so was heute noch. Je mehr Literatur ich gelesen hatte, desto mehr stieß ich auf Dinge, die mich überraschten. Ende der 90er Jahre zu lesen, dass die Hälfte aller Gewalt in Beziehungen von Frauen ausgeht – das war für mich vollkommen irre. Völlig unglaubwürdig!

So ging es mir auch.
Ich musste lange recherchieren: Was für Studien gibt es eigentlich, aus welchen Ländern, und sind sie glaubwürdig? Bis ich das irgendwann durchgearbeitet hatte. Wir diskutieren ja teils bis heute darüber, ob die Studien irgendwie falsch gewichtet sind. Aber sie werden Jahr für Jahr durch neue Meta-Studien bestätigt.

Wer initiiert diese Studien? Und warum sind sie nicht bekannter?
Die Studien stammen von Kriminologen und Soziologen. Anfangs sind diese Wissenschaftler so an das Thema rangegangen, wie es einem der „gesunde Menschenverstand“ sagt – und haben ausschließlich Frauen nach Ihren Gewalterfahrungen befragt. Später sah man sich an amerikanischen und kanadischen Unis das Ganze genauer an und stellte fest: Hoppla, das sieht ja nach einer annähernden Gleichverteilung aus! Das wurde dann auch öffentlich gemacht – woraufhin von feministischer Seite massiv Druck aufgebaut wurde. Man hatte schlicht Sorge, dass der Kuchen nur einmal teilbar wäre. Dass also alles, was männlichen Opfern zugutekäme, weiblichen fehlen würde. Außerdem gab es die Befürchtung, dass häusliche Gewalt zum „sozialen Problem“ erklärt würde. Für ideologische Feministinnen sollte es aber dezidierter Ausdruck des Patriarchats bleiben.

Es gibt aber tatsächlich über 200 Studien, die seriös sind?
Ich habe auf meinem Blog „Genderama“ sogar eine Website verlinkt, die über 500 Studien vorstellt. (frauengewalt.wordpress.com)

Sie hatten ja vor 13 Jahren durch ihr Buch eine gewisse Präsenz erreicht, nicht zuletzt durch einen leitenden Artikel im Focus. Danach sind Sie dann aber nicht durch sämtliche Talkshows gegangen. Warum?
Nach der Focus-Story, die ja immerhin Titelgeschichte war, hätte man eigentlich größere Resonanz erwarten dürfen. Ich war zwar eingeladen im Sat1-Frühstücksfernsehen, bei der Deutschen Welle und diversen Radioshows, aber das war’s auch schon. Schaut man sich meine aktuellen Bücher an – „Not am Mann“ und „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ – so muss man leider eine durchgehende Blockade feststellen. Ersteres Buch ist im Verbund von „Random House“ erschienen, und die haben exzellente Pressekontakte. Aber sowohl in konservativen Blättern wie Cicero und Focus als auch in den linken Medien wie der Süddeutschen etc. ist es totgeschwiegen worden. In unseren Leitmedien begegnet man fast durchgehend einer stockreaktionären Haltung: Beim Thema „Geschlecht“ ist nur relevant, was Frauen dazu sagen.

Und das Fernsehen?
Männerrechtler schaffen es selten in Talkshows, vielleicht einer alle paar Jahre. Letztes Jahr ist die ehemalige Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling, die gefeuert wurde, weil sie sich auch für Jungen und Männer zu engagieren begann, immerhin bis zu Anne Will vorgedrungen. Aber deutsche Männerrechtler halten sich stark zurück, was medienwirksame Aktionen angeht. In Großbritannien sehen wir, dass Väterrechtler als Superhelden verkleidet Wände hochklettern. Maskulisten haben Tony Blair mit Mehlbomben beworfen oder Hungerstreiks vor dem Haus eines sexistischen Richters durchgeführt. Sie haben ohne Frauenfeindlichkeit für viel Wirbel gesorgt und die Schieflage in der Geschlechterpolitik zum Thema gemacht.

» Beim Thema „Geschlecht“ ist nur relevant, was Frauen dazu sagen. «

Zeigt das Wirkung?
Ja – Männerrechtler wie Glen Poole und Ally Fogg können in führenden englischen Zeitungen veröffentlichen. In England sind Frauenhäuser angehalten, sich auch hilfesuchenden Männern zu öffnen. Mütter, die Vätern trotz richterlichem Urteil den Umgang mit ihren Kindern verweigern, können dort im Extremfall im Gefängnis landen. Als kürzlich die internationale Männerkonferenz in Detroit veranstaltet wurde, lautete ein Fazit: Die Phase der Bewusstmachung müsse endlich in ein Stadium politischer Aktionen übergehen.

Das Einzige, was mir hierzulande einfällt, ist die Christus-Aktion des Schauspielers Mathieu Carrière: „Vater, warum hast du mich verlassen?“ Dies wurde aber damals von den Medien allgemein als geschmacklos belächelt.
Und es kamen auch keine Vorschläge, wie man es besser machen könnte. Dabei stammen aus der Väterbewegung jene Männer, die am meisten leiden. Es bräuchte so eine Art „männerpolitisches Greenpeace“. So viele Leute wären dafür gar nicht nötig. Die feministischen Gruppen wie Femen beispielsweise – so viele Mitglieder haben die nicht. Durch Aktionen könnte man mehr Medienpräsenz erreichen. Natürlich würden solche Aktivisten massiv angefeindet, aber das wird man sowieso, sobald man sich ernsthaft für Männer engagiert. Sogar wenn man – wie z.B. „MANNdat“ – nur Statistiken erstellt und Argumente liefert. Das genügte bereits, um von feministischen Ideologen in die Nähe von Rechtsradikalen oder gar Massenmördern wie Anders Breivik gerückt zu werden.

Starker Tobak. Ist das der Grund, weshalb Sie eine linke Männerpolitik fordern?
Ich habe nun mal selbst einen linken Hintergrund und spreche insofern diese Sprache besser als jene der Konservativen. Und es lässt sich nicht verleugnen, dass am radikalen Rand der Männerbewegung auch reaktionäre bis rechtsradikale Männerrechtler unterwegs sind, die ganz allgemein gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer hetzen.

Männerrechtler geraten oft in den Verdacht, sie hätten etwas gegen Gleichberechtigung.
Leider. Tatsächlich weisen wir aber darauf hin, dass Egalität nicht konsequent und fair genug betrieben wird.

Reizthema Quote: Der Wirtschaftsprofessor Günter Buchholz hat neulich geschrieben: „Statistische Ungleichheiten“ legitimieren keinesfalls staatliche Eingriffe zu Lasten von Männern. Er hält die Frauenquote für verfassungswidrig. Glauben Sie, dass jemand bald offiziell die Verfassungsfrage stellt?
Ich bin ziemlich sicher, dass früher oder später Klage eingereicht wird. Aber ob sie Erfolg haben kann? Zumal als Verfassungsrichterin dann wohl auch die Feministin Susanne Baer darüber urteilen würde, die sich selbst offen als „Quotenfrau“ bezeichnet … Dass nur wenige Frauen in Spitzenjobs sind, hat aber nichts mit Unterdrückung zu tun. Viele Frauen möchten sich 70-Stunden-Wochen schlicht nicht antun, wollen auf ihre Work-Life-Balance nicht verzichten.

Wieso nicht?
Weil Frauen nicht unter solchem Erfolgsdruck stehen. Schauen Sie sich nur den Partnermarkt an: Die Chancen von Männern steigen, je erfolgreicher sie sind. Bei Frauen ist das nicht so. Keineswegs abwegig finde ich übrigens Quoten für Schwarze in den USA – die immerhin eine Zeit der Sklaverei hinter sich haben, die bis heute nachwirkt. Über das Thema Quote muss viel differenzierter gesprochen werden, als es bisher geschieht.

» Es bräuchte so eine Art „männerpolitisches Greenpeace“. «

Kommen wir mal zur sogenannten „Gender Pay Gap“ – also dass Frauen ca. 23 Prozent weniger Geld verdienen. Mittlerweile verkündet die Tagesschau, das sei ein statistischer Durchschnittswert. Aber all die Jahre vorher wurde behauptet, es sei ungleicher Lohn für exakt die gleiche Arbeit. Was denn nun?
Die Leute müssen verstehen, dass es sich um unbereinigte Zahlen handelt, in die viele Faktoren überhaupt nicht eingeflossen sind – wie Ausbildungshintergrund, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Überstunden, Unterbrechungszeiten usw. Das Institut der deutschen Wirtschaft kommt mit bereinigten Zahlen auf eine Differenz von zwei (!) Prozent. Aber beim Fernsehzuschauer bleiben nur die gebetsmühlenhaft wiederholten 23 Prozent im Gedächtnis haften – ob die Tagesschau nun „statistisch“ dazusagt, oder nicht.

Man könnte meinen, die Medien seien in Diskriminierung verliebt.
Logisch, das ist ein echtes Medienthema. Man kann damit zugleich Quote beziehungsweise Auflage erzielen und sich als „sozialer Retter“ inszenieren. Aber: Warum sind 80 bis 90 Prozent der Obdachlosen männlich? Warum werden drei von vier Selbstmorden von Männern verübt? Ich habe noch keine Talkshow gesehen, in der über Obdachlosigkeit als Männerproblem diskutiert worden wäre – aber viele darüber, dass zu wenige Managerinnen in Vorstände der führenden DAX-Unternehmen kämen.

Natürlich muss auch noch der Name Alice Schwarzer fallen. Mit der deutschen Feminismus-Ikone gehen sie ebenfalls hart ins Gericht.
Zu Schwarzer fällt mir so viel ein, dass man locker eine Stunde darüber reden könnte. Ich nehme mal als Beispiel ihren lautstarken Applaus zu Valerie Solanas’ „Manifest zur Vernichtung der Männer“, das unter anderem die Massenvergasung der lebensunwerten Männer fordert. Schwarzer jubelte, ein solches Manifest „begründeten Hasses“ brauche man für eine Freiheitsbewegung. Ebenso bejubelte sie 1994 den Fall Lorena Bobbitt, die ihrem schlafenden Mann den Penis abgeschnitten hatte. Dieser Tage ist nun die jüngste von zahllosen gerichtlichen Niederlagen Schwarzers im Fall Kachelmann bekannt geworden. Wenn sie da nun argumentiert, das Wort Unschuldsvermutung solle zum Unwort des Jahres werden …

» Über das Thema Quote muss viel differenzierter gesprochen werden «

Sie hat allen Ernstes gefordert, die Beweislast bei Vergewaltigungsprozessen umzukehren.
Da wird die Grundlage unseres Rechtsstaates angefeindet. Das hat ihrem Ruf überhaupt nicht geschadet, dazu brauchte es erst ein beträchtliches Steuervergehen. Dass das angeblich Frauen unterdrückende Patriarchat einer Frau, von der so viele menschen- und demokratiefeindliche Äußerungen stammen, zwei Bundesverdienstkreuze verliehen hat, finde ich abenteuerlich.

Es haben ja überhaupt nur zwei Frauen mit ihr im TV die Klingen gekreuzt: Esther Vilar in den 70er Jahren und später Verona Feldbusch. Waren die Männer zu feige?
Also ich kenne etwa ein Dutzend Männer, die sich gern einmal mit Alice Schwarzer im Fernsehen duellieren würden. Aber in die Leitmedien dringen mit ihrer Kritik an dieser Dame nur Frauen wie Katharina Rutschky und Birgit Kelle vor. „Männer gegen Schwarzer“ ist hier nicht vorgesehen. Da stehen die Tor- und Sittenwächter davor. Wie gesagt: Unsere Leitmedien tun so, als seien beim Thema Geschlecht nur Frauen kompetent.

Kommen Sie als Autor wirklich bereits auf 50 Bücher?
(Lacht) Ja, insgesamt sind es wirklich so viele. Allerdings sind auch einige unter Pseudonymen erschienen, das sind Erotika. Wenn man hauptberuflich als Autor leben will, ist eine solche Menge auch nötig. Ein Flirtratgeber mit dem bekannten Flirtcoach Maximilian Pütz ist ja auch dabei.

Fühlen Sie sich manchmal auf das Thema Maskulismus reduziert?
Nein, im Gegenteil. Mit Sexthemen kommt man erheblich leichter in die Medien (Lacht). In einer jüngeren Ausgabe des Playboy ist immerhin ein mehrseitiger Artikel von mir über die Diskriminierung von Jungen erschienen – weil mich die Playboy-Mitarbeiterin, die mich dazu eingeladen hatte, von meinen Beiträgen als Sex-Experte kannte.

Was sind denn die größten Probleme für Jungen? Außer, dass sie in Kindergarten und Grundschule fast nur mit Frauen zu tun haben, wie jeder weiß.
Jungen stellen die meisten Sonderschüler, Nachhilfeschüler und Abbrecher – und die wenigsten, die auf die Uni kommen. Das ist durchaus schon diskutiert worden, weil gegenüber Kindern mehr Empathie herrscht als gegenüber erwachsenen Männern. Bei Jungen ist es schwieriger, ein Feindbild aufzubauen, das dem Klischee des monströs machtvollen Mannes ähnelt. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Jungen bei gleicher Leistung schlechter benotet werden. Die Selbstmordrate in der Pubertät ist um ein Vielfaches so hoch wie bei den Mädchen. Jahrzehntelang hat man Mädchenförderung als wichtiges Thema angesehen – bei Jungen sollte das ähnlich laufen.

» Die Selbstmordrate in der Pubertät ist um ein Vielfaches so hoch wie bei den Mädchen. «

Sie zitieren in ihren Büchern den Maskulisten David Thomas …
… der schon Mitte der 90er Jahre geschrieben hat: „Die meisten Menschen kennen überhaupt nichts anderes außer Feminismus mehr. Etwa wie Menschen, die in der Tschechoslowakei aufgewachsen sind, nichts außer Kommunismus kannten.“ Klar, dass wir Männerrechtler dann selbst mit harten Fakten schwer durchdringen. An denselben Universitäten, an denen Journalisten ausgebildet werden, bekommt man auch das feministische Weltbild vermittelt. Das Ergebnis ist eine ideologische Einseitigkeit wie in der DDR.

Der menschliche Faktor spielt immer eine Rolle.
Genau. Die Psyche versucht immer, ihr eigenes Weltbild zu schützen. Es wurde in den USA mittels Computertomographie nachgewiesen, dass Argumente von politischen Gegnern beinahe als körperliche Schmerzen empfunden werden (Lacht). Dasselbe Problem herrscht in der Geschlechterdebatte: Für radikale Feministinnen stellt selbst die sachlichste Kritik einen chauvinistischen Angriff dar, umgekehrt sind für fundamentalistische Männerrechtler sogar die vernünftigen feministischen Positionen unzugänglich.

Sie wollen also den Feminismus nicht in die Rumpelkammer stecken, sondern plädieren für eine gemäßigte Variante?
Ich fordere – ähnlich wie Warren Farrell, international der Stammvater des Maskulismus – eine Bewegung für beide Geschlechter. Neulich sagte eine befreundete Feministin zu mir: „Es sollte für Männer wie Frauen jeweils eine starke Bewegung geben. Sie sollten in Diskussion stehen und einander wechselseitig überprüfen.“

Hört sich doch mehrheitsfähig an.
Das finde ich auch.

facebook.com/stadtgefluester.muenster

◊◊◊

ARNE HOFFMANN

Er ist kein Krawallbruder, den man in Talkshows gegen Alice Schwarzer und Co. schön in Stellung bringen könnte (was eh niemand im Sinn hat). Der studierte Medienwissenschaftler lebt in Springen im Taunus, wo er gelassen seine Bücher schreibt und unermüdlich vor sich hin bloggt, um männerrelevante Infos und Artikel bekanntzumachen. Aktuell sind seine Bücher über die Jungenkrise oder linke Männerpolitik ihm besonders wichtig. Der Klassiker „Sind Frauen bessere Menschen?“ von 2001 ist mittlerweile vergriffen, kann aber als eBook bei Hoffmann direkt bestellt werden – was ich getan habe.

genderama.blogspot.de
frauengewalt.wordpress.com