Jürgen Kehrer
Rent a Wilsberg

Privatdetektiv Georg Wilsberg ermittelt in Münster und ist bundesweit vielen Menschen aus dem Fernsehen bekannt. Aber eigentlich hat Wilsbergs Dasein ganz anders angefangen, nämlich in Büchern (absolut lesenswert!). Wilsberg entstammt der Feder von Autor Jürgen Kehrer, der mit mir bei Kaffee und Kuchen über sein langweiliges Leben spricht, in dem Themen wie Zauberei, SM oder die nächste Criminale zeitweise eine bedeutende Rolle spielen.
Annalena Brix
Wo wir so unschuldig im Pinkus sitzen, gleich mal zum SM-Club aus dem Buch "Blutmond", das Sie mit Petra Würth geschrieben haben. Wie darf man sich das vorstellen, inklusive Latex und Leder oder harmlose Internetrecherche?
In Latex und Leder mich?
Zum Beispiel.
(lacht) Nein, ich möchte lieber nicht, dass sich die Leute mich in Latex vorstellen (lacht). Wer weiß, was dabei rauskommt. Für den Roman haben wir viel gelesen. Es gibt Internetseiten, aber auch Bücher über und von SMlern. Aber wir haben auch vor Ort recherchiert. In Bars und Clubs. Ich denke das muss man, um ein Gefühl für das Milieu zu kriegen.
Ist das nicht merkwürdig?
Ja, natürlich ist vieles seltsam und natürlich habe ich Vorurteile. Das Interessante ist, dass ich über die Recherche so was kennen lerne. Das ist für mich immer eine Brücke (lacht), mich in Situationen zu begeben, in die ich mich freiwillig nicht begeben würde.
Gibt es denn ein wirkliches Vorbild für den Club Marquis aus dem Buch?
Das sag ich lieber nicht (lacht). Münster und das Münsterland sind in der Hinsicht kein weißer Fleck auf der Landschaft. So was gibt’s hier auch.
So, so. Wie kommen Sie eigentlich auf so Themen für Bücher?
Auf Themen stoße ich fast täglich. Das Problem ist nur, für ein Buch brauche ich ein halbes Jahr oder Jahr, also kann ich nicht alles machen, was mich interessiert. Heute möchte ich mich mit was Politischem beschäftigen, morgen interessiert mich Zauberei. Zum Glück bin ich nicht festgelegt.
Mal zum Festgelegten, der Figur Wilsberg. Er ist chronisch abgebrannt, hat chronische Neurodermitis –
In den Büchern ist es nicht so, dass er chronisch pleite ist, da gibt’s Aufs und Abs.
Stimmt.
In den Filmen ist das so, weil sich bei einer Reihe die Helden meist in derselben Situation befinden. Deswegen kriegt er im Fernsehen auch nie ne Frau. In meinen Büchern darf er das, er war mal verheiratet, hat ne Tochter und es geht ihm nicht immer schlecht.
Steckt ein Stück Jürgen Kehrer in Georg Wilsberg?
Ja klar, das lässt sich nicht vermeiden, wenn man jemanden so lange mit sich rumschleppt. Mein eigenes Leben ist relativ langweilig (lacht). Als Schriftsteller hab ich die Möglichkeit, mir mit Wilsberg eine spannendere, zweite Existenz zu schaffen. Es gibt zwar Übereinstimmungen, aber nicht viele, sonst würde er nichts erleben. Er ist spontaner, mutiger, skrupelloser als ich.
Und warum hat Wilsberg ausgerechnet Neurodermitis?
Das hat er mit mir gemeinsam. Dass er drunter leidet, hat damit zu tun, dass ich auf die Idee zu Wilsberg gekommen bin, als ich eine Kur machte. Dann hab ich ihm auch Neurodermitis gegeben. Wahrscheinlich war er der erste Detektiv mit Neurodermitis, inzwischen gibt’s mehrere.
Da waren Sie Trendsetter. Würden Sie selbst Wilsberg engagieren?
Wilsberg würde ich unbedingt vertrauen. (lacht) Er ist zuverlässig. Er ist kein Überflieger, weder intellektuell, noch körperlich, aber er ist hartnäckig. Wenn's um was geht, wo Ausdauer gefragt ist, würde ich ihn unbedingt anheuern!
Wird er irgendwann in Rente gehen?
So lange ich selber Lust hab, Geschichten mit ihm zu schreiben, werde ich das auch tun. Da ist im Prinzip egal, ob er nun sechzig ist – notfalls kann Wilsbergs Tochter den Laden übernehmen.
Gute Idee. Wie ist es zu den Verfilmungen gekommen?
Das war Zufall. Der zuständige ZDF-Redakteur hat einen Freund, der in Münster wohnt und der hat ihm mal ein Buch von mir geschenkt. Der Redakteur hat das im Sender vorgeschlagen und dann ist es verfilmt worden. Der erste Film ist 1995 gesendet worden, mit Joachim Kròl. Leonard Lansink hat 1998 zum ersten Mal Wilsberg gespielt, von da an lief es regelmäßig. Inzwischen werden die Drehbücher überwiegend von anderen Autoren geschrieben, aber ich habe die Rechte an der Figur nicht verkauft. Ich vermiete Wilsberg sozusagen.
Gefallen Ihnen die Filme?
Im Großen und Ganzen ja. Einmal ist natürlich toll, dass die eigene Figur als Fernsehfigur zu sehen ist. Zum Zweiten verdiene ich Geld damit (lacht). Zum Dritten finde ich die Art der Filme und die Figur sehr gut umgesetzt. Auch dieses Lakonische, Ironische, was Wilsberg ausmacht, ist in den Filmen zu sehen und insofern bin ich sehr zufrieden.
Wo wir bei Verfilmungen sind, zurück zu "Blutmond": Wie stehen die Chancen für einen Film? Den würde ich gerne sehen.
Ich hab nichts dagegen, aber das entscheidet der Redakteur. Das ist eher unwahrscheinlich, (lacht) wegen des Themas, aber auch wegen der Konzeption mit Pia Petry, die im Roman die Hälfte einnimmt. Das lässt sich filmisch in der Reihe kaum umsetzen. Ich bezweifle auch, dass das ZDF SM am Samstagabend bringen will (lacht).
Wäre mal was. Wird es weitere Koproduktionen geben? Wie wär's mal mit der Kommissarin von Ihrer Lebensgefährtin Sandra Lüpkes?
Grundsätzlich ausschließen will ich nix, aber zu Wilsberg passt sie nicht, weil er als Ich-Erzähler fungiert und Sandra stets mehrere Perspektiven benutzt. Das müsste schon eine andere Form sein, wenn wir was zusammen machen. Aber wir haben unterschiedliche Arbeitsweisen. Das dürfte nicht einfach werden.
Was tun Sie, wenn Sie nicht Schreiben?
Naja, Sandra hat zwei Töchter. Wir machen viel zusammen. Und ich spiele Tennis, ich hab nur zur Zeit einen Tennisarm. Seitdem jogge ich (lacht) aus Verzweiflung, um mich mal zu bewegen. Wir verreisen viel, das ist aber halbberuflich. Es gibt eine Frau, die Kulturprogramme für Hotels organisiert. Da machen wir Lesungen, dafür dürfen wir umsonst wohnen. Das ist eine schöne Sache.
Vorm Schriftstellern haben Sie in Münster Pädagogik studiert. Was wollten Sie damit werden?
Ich bin Diplompädagoge mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Das wollte ich tatsächlich werden (lacht). Pädagogik ist ein schönes Studium. Zu meiner Zeit war das wenig reglementiert, man konnte machen, was man wollte. Das war nicht so wahnsinnig joborientiert. Und genau das ist passiert: Ich habe den Beruf hinterher nicht ausgeübt.
Sondern?
Ich habe nach dem Studium mit anderen zusammen das Stadtblatt gegründet, ein bisschen wie Stadtgeflüster. Wir haben damit nicht unheimlich viel Geld verdient. Das war damals nicht so wichtig wie heute. Ich denke, es gibt verschiedene Werte im Leben und was zu machen, was einem Spaß macht, ist ein hoher Wert. Ich hab relativ wenig verdient, aber viel Spaß gehabt (lacht).
Heute bieten Sie Seminare rund ums Schreiben an. Ist das so unterrichtsmäßig?
Nein, ich möchte die Leute nicht mit Theorien über Kriminalromane oder Kurzgeschichten vollquatschen. Ich möchte sie dabei unterstützen, selber zu schreiben. Ich glaube, dass man am meisten lernt, indem man etwas ausprobiert. Sonst würd's ja reichen, wenn man ein Buch übers Bücherschreiben liest (lacht).
Sie sind außerdem Sprecher der Vereinigung Syndikat. Was machen Sie da?
Das Syndikat ist ein Verein von Krimiautoren, im Prinzip nicht viel anders als ein Kaninchenzüchter- oder Sportverein. Unsere Besonderheit besteht darin, dass wir einmal im Jahr ein Festival veranstalten, die Criminale. Die Arbeit als Sprecher dreht sich zum Teil darum – Vorbereitungen, Planung. Außerdem vergeben wir Preise für die besten Kriminalromane, Kurzgeschichten usw. Der Friedrich-Glauser-Preis ist der höchstdotierte Krimipreis in Deutschland und auch deshalb einmalig, weil nicht Kritiker die Preisträger küren, sondern eine Autorenjury.
Ein Blick in die Zukunft: Was sind Ihre Wünsche?
Ich möchte natürlich reich und berühmt werden (lacht). Nein, ich bin schon zufrieden, wobei es ruhig noch ein bisschen besser werden könnte. Wenn nicht, dann ist es nicht schlimm. Ich bin in dem Alter, in dem ich mir selber nichts mehr beweisen muss. Wenn’s mal einen tollen Erfolg gibt, wäre ich allerdings nicht unglücklich.
Viel Glück dafür und danke fürs Gespräch!
In Latex und Leder mich?
Zum Beispiel.
(lacht) Nein, ich möchte lieber nicht, dass sich die Leute mich in Latex vorstellen (lacht). Wer weiß, was dabei rauskommt. Für den Roman haben wir viel gelesen. Es gibt Internetseiten, aber auch Bücher über und von SMlern. Aber wir haben auch vor Ort recherchiert. In Bars und Clubs. Ich denke das muss man, um ein Gefühl für das Milieu zu kriegen.
Ist das nicht merkwürdig?
Ja, natürlich ist vieles seltsam und natürlich habe ich Vorurteile. Das Interessante ist, dass ich über die Recherche so was kennen lerne. Das ist für mich immer eine Brücke (lacht), mich in Situationen zu begeben, in die ich mich freiwillig nicht begeben würde.
Gibt es denn ein wirkliches Vorbild für den Club Marquis aus dem Buch?
Das sag ich lieber nicht (lacht). Münster und das Münsterland sind in der Hinsicht kein weißer Fleck auf der Landschaft. So was gibt’s hier auch.
So, so. Wie kommen Sie eigentlich auf so Themen für Bücher?
Auf Themen stoße ich fast täglich. Das Problem ist nur, für ein Buch brauche ich ein halbes Jahr oder Jahr, also kann ich nicht alles machen, was mich interessiert. Heute möchte ich mich mit was Politischem beschäftigen, morgen interessiert mich Zauberei. Zum Glück bin ich nicht festgelegt.
Mal zum Festgelegten, der Figur Wilsberg. Er ist chronisch abgebrannt, hat chronische Neurodermitis –
In den Büchern ist es nicht so, dass er chronisch pleite ist, da gibt’s Aufs und Abs.
Stimmt.
In den Filmen ist das so, weil sich bei einer Reihe die Helden meist in derselben Situation befinden. Deswegen kriegt er im Fernsehen auch nie ne Frau. In meinen Büchern darf er das, er war mal verheiratet, hat ne Tochter und es geht ihm nicht immer schlecht.
Steckt ein Stück Jürgen Kehrer in Georg Wilsberg?
Ja klar, das lässt sich nicht vermeiden, wenn man jemanden so lange mit sich rumschleppt. Mein eigenes Leben ist relativ langweilig (lacht). Als Schriftsteller hab ich die Möglichkeit, mir mit Wilsberg eine spannendere, zweite Existenz zu schaffen. Es gibt zwar Übereinstimmungen, aber nicht viele, sonst würde er nichts erleben. Er ist spontaner, mutiger, skrupelloser als ich.
Und warum hat Wilsberg ausgerechnet Neurodermitis?
Das hat er mit mir gemeinsam. Dass er drunter leidet, hat damit zu tun, dass ich auf die Idee zu Wilsberg gekommen bin, als ich eine Kur machte. Dann hab ich ihm auch Neurodermitis gegeben. Wahrscheinlich war er der erste Detektiv mit Neurodermitis, inzwischen gibt’s mehrere.
Da waren Sie Trendsetter. Würden Sie selbst Wilsberg engagieren?
Wilsberg würde ich unbedingt vertrauen. (lacht) Er ist zuverlässig. Er ist kein Überflieger, weder intellektuell, noch körperlich, aber er ist hartnäckig. Wenn's um was geht, wo Ausdauer gefragt ist, würde ich ihn unbedingt anheuern!
Wird er irgendwann in Rente gehen?
So lange ich selber Lust hab, Geschichten mit ihm zu schreiben, werde ich das auch tun. Da ist im Prinzip egal, ob er nun sechzig ist – notfalls kann Wilsbergs Tochter den Laden übernehmen.
Gute Idee. Wie ist es zu den Verfilmungen gekommen?
Das war Zufall. Der zuständige ZDF-Redakteur hat einen Freund, der in Münster wohnt und der hat ihm mal ein Buch von mir geschenkt. Der Redakteur hat das im Sender vorgeschlagen und dann ist es verfilmt worden. Der erste Film ist 1995 gesendet worden, mit Joachim Kròl. Leonard Lansink hat 1998 zum ersten Mal Wilsberg gespielt, von da an lief es regelmäßig. Inzwischen werden die Drehbücher überwiegend von anderen Autoren geschrieben, aber ich habe die Rechte an der Figur nicht verkauft. Ich vermiete Wilsberg sozusagen.
Gefallen Ihnen die Filme?
Im Großen und Ganzen ja. Einmal ist natürlich toll, dass die eigene Figur als Fernsehfigur zu sehen ist. Zum Zweiten verdiene ich Geld damit (lacht). Zum Dritten finde ich die Art der Filme und die Figur sehr gut umgesetzt. Auch dieses Lakonische, Ironische, was Wilsberg ausmacht, ist in den Filmen zu sehen und insofern bin ich sehr zufrieden.
Wo wir bei Verfilmungen sind, zurück zu "Blutmond": Wie stehen die Chancen für einen Film? Den würde ich gerne sehen.
Ich hab nichts dagegen, aber das entscheidet der Redakteur. Das ist eher unwahrscheinlich, (lacht) wegen des Themas, aber auch wegen der Konzeption mit Pia Petry, die im Roman die Hälfte einnimmt. Das lässt sich filmisch in der Reihe kaum umsetzen. Ich bezweifle auch, dass das ZDF SM am Samstagabend bringen will (lacht).
Wäre mal was. Wird es weitere Koproduktionen geben? Wie wär's mal mit der Kommissarin von Ihrer Lebensgefährtin Sandra Lüpkes?
Grundsätzlich ausschließen will ich nix, aber zu Wilsberg passt sie nicht, weil er als Ich-Erzähler fungiert und Sandra stets mehrere Perspektiven benutzt. Das müsste schon eine andere Form sein, wenn wir was zusammen machen. Aber wir haben unterschiedliche Arbeitsweisen. Das dürfte nicht einfach werden.
Was tun Sie, wenn Sie nicht Schreiben?
Naja, Sandra hat zwei Töchter. Wir machen viel zusammen. Und ich spiele Tennis, ich hab nur zur Zeit einen Tennisarm. Seitdem jogge ich (lacht) aus Verzweiflung, um mich mal zu bewegen. Wir verreisen viel, das ist aber halbberuflich. Es gibt eine Frau, die Kulturprogramme für Hotels organisiert. Da machen wir Lesungen, dafür dürfen wir umsonst wohnen. Das ist eine schöne Sache.
Vorm Schriftstellern haben Sie in Münster Pädagogik studiert. Was wollten Sie damit werden?
Ich bin Diplompädagoge mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Das wollte ich tatsächlich werden (lacht). Pädagogik ist ein schönes Studium. Zu meiner Zeit war das wenig reglementiert, man konnte machen, was man wollte. Das war nicht so wahnsinnig joborientiert. Und genau das ist passiert: Ich habe den Beruf hinterher nicht ausgeübt.
Sondern?
Ich habe nach dem Studium mit anderen zusammen das Stadtblatt gegründet, ein bisschen wie Stadtgeflüster. Wir haben damit nicht unheimlich viel Geld verdient. Das war damals nicht so wichtig wie heute. Ich denke, es gibt verschiedene Werte im Leben und was zu machen, was einem Spaß macht, ist ein hoher Wert. Ich hab relativ wenig verdient, aber viel Spaß gehabt (lacht).
Heute bieten Sie Seminare rund ums Schreiben an. Ist das so unterrichtsmäßig?
Nein, ich möchte die Leute nicht mit Theorien über Kriminalromane oder Kurzgeschichten vollquatschen. Ich möchte sie dabei unterstützen, selber zu schreiben. Ich glaube, dass man am meisten lernt, indem man etwas ausprobiert. Sonst würd's ja reichen, wenn man ein Buch übers Bücherschreiben liest (lacht).
Sie sind außerdem Sprecher der Vereinigung Syndikat. Was machen Sie da?
Das Syndikat ist ein Verein von Krimiautoren, im Prinzip nicht viel anders als ein Kaninchenzüchter- oder Sportverein. Unsere Besonderheit besteht darin, dass wir einmal im Jahr ein Festival veranstalten, die Criminale. Die Arbeit als Sprecher dreht sich zum Teil darum – Vorbereitungen, Planung. Außerdem vergeben wir Preise für die besten Kriminalromane, Kurzgeschichten usw. Der Friedrich-Glauser-Preis ist der höchstdotierte Krimipreis in Deutschland und auch deshalb einmalig, weil nicht Kritiker die Preisträger küren, sondern eine Autorenjury.
Ein Blick in die Zukunft: Was sind Ihre Wünsche?
Ich möchte natürlich reich und berühmt werden (lacht). Nein, ich bin schon zufrieden, wobei es ruhig noch ein bisschen besser werden könnte. Wenn nicht, dann ist es nicht schlimm. Ich bin in dem Alter, in dem ich mir selber nichts mehr beweisen muss. Wenn’s mal einen tollen Erfolg gibt, wäre ich allerdings nicht unglücklich.
Viel Glück dafür und danke fürs Gespräch!


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